Die Top 10 der Beziehungskiller

Am Anfang hängt der Himmel voller Geigen, doch im Laufe der Zeit nutzt sich jede Beziehung ein wenig ab. Nun können sich Beziehungsprobleme einstellen. Wie jeder damit umgeht, hängt vom Selbstwertgefühl und der individuellen Toleranzschwelle ab. Man kann viel zu einer dauerhaft glücklichen Beziehung beitragen, denn jede Partnerschaft macht unterschiedliche Phasen durch. Wer diese kennt, wird bei den ersten Schwierigkeiten nicht so schnell aufgeben. Allerdings gibt es auch Beziehungskiller, die niemand ignorieren sollte.

1. Beziehungsprobleme durch eine längere Affäre

Wenn der Partner fremdgeht, ist das zutiefst verletzend und untergräbt das Vertrauen. Auch das Selbstbewusstsein des betrogenen Partners wird in den Keller gezogen. Heimlichtuerei und Lügen sind tödlich für eine Beziehung. Selbst wenn man vielleicht einen Seitensprung verzeihen würde, eine Affäre, die sich über Monate hin zieht, lässt sich nicht einfach übersehen.

2. Der Partner engt ein

Das andere Extrem kann ebenso belastend sein. Wenn einem der Partner keinen Freiraum lässt, man sich ständig beobachtet und kontrolliert fühlt, gibt es keine Möglichkeit zur wahren Entfaltung seiner Persönlichkeit. Die Kontrolle ist außerdem einen Ausdruck mangelnden Vertrauens. Irgendwann fragst du dich, warum er überhaupt mit dir zusammen ist, wenn er dir nichts zutraut.

3. Beziehungskrise durch mangelnde Hygiene

Wenn die Körperpflege des Partners zu wünschen übrig lässt, bedeutet das eine echte Beziehungskrise und nicht selten die Trennung. Sich pflegen sollte für jeden selbstverständlich sein und ist ein Zeichen des Respekts. Mit sanften Andeutungen kommst du hier nicht weiter. Wenn du deine Beziehung retten möchtest, musst du ein klärendes Gespräch führen.

4. Beziehungskiller Seitensprung

Auch in den tolerantesten Beziehungen gibt es eine Grenze für das, was ein Partner akzeptiert. Mit einem Seitensprung ist für über 95 % der Paare diese Grenze überschritten. Egal ob Mann oder Frau, die meisten würden Schluss machen, wenn sie herausfinden, dass sie betrogen werden. Man kann einen Seitensprung aber auch als Anzeichen einer Beziehungskrise sehen und daran arbeiten, die Beziehung zu verbessern.

5. Eifersucht des Partners

Eifersucht kommt häufig vor und schafft nicht nur Beziehungsprobleme, oft genug führt sie sogar in die Katastrophe, wie uns erschütternde Polizeiberichte immer wieder vor Augen führen. Bist du täglich unbegründeten Eifersuchtsanfällen ausgesetzt, solltest du die Beziehung beenden, denn hier ist keine Besserung zu erwarten. Eifersucht zeugt immer von fehlendem Selbstvertrauen, das von Laien nicht therapiert werden kann.

6. Wenig Zeit füreinander haben

Fehlende Zeit füreinander ist nicht nur ein Phänomen von Fernbeziehungen. Häufig wird der Zeitmangel mit Stress im Beruf entschuldigt, doch für die Pflege der Beziehung müsst sich jeder Zeit nehmen. Ideal ist ein fester Termin in der Woche, an dem sich die Partner über ihre Wünsche und Sorgen austauschen. Wenn man nur noch über das Nötigste spricht, stehen sich irgendwann Fremde zwei gegenüber.

7. Streitfaktor Haushalt

Beziehungsprobleme durch die Aufgabenverteilung im Haushalt kommen sehr häufig vor. In der Regel beteiligt sich der Mann zu wenig an der Hausarbeit und die Frau fühlt sich überlastet. Putzmuffel können sich zu echten Beziehungskillern entwickeln. Bei älteren Paaren mag noch das veraltete Rollenbild ausschlaggebend sein, doch die jüngere Generation sollte das nicht mehr durchgehen lassen. In Umfragen geben 15 % der Befragten an, sie würden sich von ihrem Partner trennen, wenn er sich regelmäßig vor der Hausarbeit drückt. Allerdings trauen viele Frauen ihren Männern oft nicht zu, die Arbeit ebenso gut zu erledigen wie sie selbst. Hier ist noch großer Gesprächsbedarf.

8. Beziehungsprobleme durch fehlende Gespräche

Gute Kommunikation ist das A und O einer funktionierenden Partnerschaft. Nähe und Intimität beginnen immer mit einem Gespräch. Kannst du nicht wirklich mit deinem Partner sprechen, wirst du über kurz oder lang unglücklich in der Beziehung. Offene, ehrliche und tiefe Gespräche intensivieren die Beziehung. Sich immer besser zu kennen schafft die Basis, um auch schwere Zeiten wie Krankheit gemeinsam zu überstehen. Gespräche von glücklichen Paaren drehen sich um Emotionales, um Ängste, Zukunftsfragen, Kindheitserinnerungen oder peinliche Momente, die man erlebt hat. Sie sind aus tiefstem Herzen ehrlich.

9. Der Umgang mit Geld

Beziehungsprobleme durch Geld sind sehr häufig und hängen auch damit zusammen, dass finanzielle Ziele nicht genau formuliert werden. Unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Finanzen führen zwar zu Krisen, die Planung eines gemeinsamen Projektes kann aber auch verbinden. Die Einstellung zum Geld ist bei beiden Geschlechtern auch aus genetischen Gründen unterschiedlich. Männer sind risikobereiter, Frauen tendieren zum vernünftigen Haushalten, denn sie möchten ein Nest schaffen. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass ein großzügiger Mensch auf lange Sicht mit einem Geizkragen zurechtkommt. Die Haltung gegenüber Geld sollte daher klar sein, bevor man eine Ehe schließt.

10. Kein Sex mehr

Für beinahe 30 % der Männer erzeugt die fehlende Bereitschaft zum Sex bei ihrer Partnerin Beziehungsprobleme und ist ein Trennungsgrund. Findet kein Sex mehr statt, fehlt es an Anziehungskraft oder einer von beiden hat gesundheitliche Einschränkungen. Auch Qualität und Art des Liebesspiels kann Beziehungsprobleme schaffen. Wem die Beziehung wichtig ist, der ergründen, woher die Sexunlust rührt und (am besten gemeinsam) einen Therapeuten aufsuchen.